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Pressemitteilung Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

26.08.2010

 

Steuereinnahmen sächsischer Kommunen weiter rückläufig

1 032 Millionen € Steuereinnahmen (netto) hatten die sächsischen Kommunen im ersten Halbjahr 2010 zu verzeichnen. Damit setzte sich der seit 2009 bestehende Abwärtstrend weiter fort. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes betrug der Rückgang gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres 37 Millionen € bzw. 3,5 Prozent.

Überwiegend resultierte dieser Rückgang aus den um 55 Millionen € bzw. 9,6 Prozent gesunkenen Gewerbesteuereinnahmen (netto), die mit 520 Millionen € die Hälfte aller Steuereinnahmen (netto) ausmachten. Wesentlich beeinflusst wurde das Ergebnis durch die Stadt Leipzig, die allein 47 Millionen € (38,5 Prozent) weniger Gewerbesteuern (netto) einnahm als im ersten Halbjahr 2009. Die Stadt Dresden verzeichnete dagegen einen Anstieg um 6 Millionen € bzw. 5,8 Prozent. Die kreisangehörigen Gemeinden nahmen insgesamt 304 Millionen € Gewerbesteuern (netto) ein und blieben damit um 10 Millionen € bzw. 3,1 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Dabei reichten die regionalen Schwankungen von Mindereinnahmen in Höhe von 24 Millionen € im Kreisgebiet Görlitz bis zu Mehreinnahmen in Höhe von 7 Millionen € im Kreisgebiet Meißen (siehe Tabelle). Insgesamt wiesen rund 56 Prozent aller Gemeinden eine positive Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen (netto) aus.

Einen leichten Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum gab es auch beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer (-1 Millionen € bzw. ‑1,0 Prozent), während die Grundsteuern sowie der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer um jeweils 9 Millionen € gestiegen sind.

 

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