27.08.2010
Sächsische Verbraucherpreise bleiben stabil!
Im August zeigte sich bei „Waren“ (-0,2 Prozent) und „Dienstleistungen“ (0,1 Prozent) eine gegensätzliche Entwicklung, die sich jedoch im Gesamtindex nicht auswirkte. Er verblieb mit 109,5 (Basis 2005 = 100) auf dem Stand von Juli.
Nennenswert in diesem Monat waren erste Tariferhöhungen im Verbundverkehr (1,7 Prozent). So verteuerte sich die „einfache Fahrt“ um ein, die „Tages-“ und „Monatskarte“ um rund zwei Prozent. Fast drei Prozent mehr zahlen mussten zudem Leser regionaler Tageszeitungen für ihr „Abonnement“. Insgesamt günstiger kamen im August „unverarbeitete Nahrungsmittel“ (-4,3 Prozent) speziell „Gemüse“ (-5,5 Prozent) und „Obst“ (‑3,2 Prozent) auf den Markt. Dennoch bewegten sich die Preise für die
Vitaminlieferanten fast 13 Prozent über denen des Vorjahres. Spitzenwerte bei der Jahresteuerung erreichten beispielsweise „Zitronen“ (58,2 Prozent), „Zucchini“ (42,7 Prozent), „Gurken“ (33,0 Prozent)“ oder „Orangen“ (25,3 Prozent). Einer starken Preissteigerung innerhalb der Jahresfrist bei „Nahrungsmitteln“ (2,7 Prozent) unterlagen zudem „Milch und Butter“ (24,7 Prozent). Insbesondere „Butter“ wurde über 50 Prozent teurer angeboten. Während sächsische Verbraucher im Energiebereich der Kauf von „Heizöl“ (15,8 Prozent), „festen Brennstoffen“ (8,7 Prozent) und „Strom“ (6,2 Prozent) mehr belastete, ist der Bezug von „Gas“ derzeit noch knapp zwei Prozent günstiger als im August 2009. Die gegenüber Juli leichten Entspannungen auf dem Kraftstoffmarkt (-0,3 Prozent) täuschten allerdings nicht über die fast sechsprozentige Erhöhung innerhalb der letzten zwölf Monate hinweg. Dennoch lag die Jahresteuerung mit 1,1 Prozent weiterhin im Trend der Vormonate.